ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Die allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) dienen dem Schutz beider Vertragspartner. Die AGB sollen Missverständnisse und Unklarheiten zwischen den Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“ genannt) und Britta Pauli, der Auftragnehmerin, beseitigen.

Präambel

Ziel der Zusammenarbeit zwischen den Auftraggebern und Britta Pauli ist die Ausarbeitung einer freien Rede und deren Durchführung. Zur Erreichung dieses Ziels stehen beide Parteien in einem gegenseitigen Vertrauensverhältnis.

Leistungen

a) Die freie Rede wird zum vereinbarten Termin (Tag und Uhrzeit) und am vereinbarten Ort durchgeführt.
b) In der Vorbereitung der Rede bzw. Zeremonie werden die individuellen Wünsche der Auftraggeber mit der Auftragnehmerin besprochen und in Textform festgehalten. Die Auftragnehmerin setzt diese Wünsche nach bestem Wissen und Gewissen um, dennoch steht die künstlerische Freiheit der Auftragnehmerin im Vordergrund. Somit kann die Art der Gestaltung und Durchführung von den Wünschen der Auftraggeber abweichen.
c) Von der Auftragnehmerin werden ausschließlich Leistungen erbracht, die im Vorfeld in Textform vereinbart wurden und in der Auftragsbestätigung bzw. dem Vertrag aufgeführt sind. Änderungen und Erweiterungen bedürfen der Textform.
d) Die Auftragnehmerin übernimmt keine Verantwortung und Haftung für Beiträge Dritter während der Rede bzw. Zeremonie.

Vorgespräche

Als Vorgespräche sind zur Ausarbeitung der Rede maximal zwei Gesprächstermine vorgesehen. Diese finden am vorher vereinbarten Ort statt.

Vertragsabschluss

Auf die Anfrage zur Ausarbeitung einer freien Rede erstellt die Auftraggeberin ein Angebot in Textform – üblicherweise per E-Mail. Durch die Genehmigung des Angebots bzw. des Vertrages in Textform durch die Auftraggeber kommt der Vertrag zwischen den Auftraggebern und der Auftragnehmerin zustande. Es beginnt automatisch die Ausarbeitungszeit des Skripts. Änderungen des Vertrages können jederzeit im gegenseitigen Einvernehmen in Textform ergänzt werden.

Honorar

Erteilen die Auftraggeber den Auftrag an Britta Pauli, entsteht der Vergütungsanspruch. Alle Vergütungen verstehen sich inklusive der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer. Bei Rechnungen an Auftraggeber außerhalb Deutschlands wird keine Umsatzsteuer berechnet und auf der Rechnung ausgewiesen.

Kosten & Reisekosten

Kosten, die durch die Vorgespräche oder die Fahrt zur Location für die Auftragnehmerin entstehen, werden den Auftraggebern in Rechnung gestellt. Fahrtkosten mit dem Pkw werden mit 0,55 € pro gefahrenem Kilometer berechnet. Übernachtungskosten sowie Kosten für Sonderfahrten mit Flugzeug, Bahn, Fähre etc. werden zu 100 % den Auftraggebern in Rechnung gestellt.
Veranstaltungsbedingte Kosten, wie GEMA, übernehmen die Auftraggeber.

Der Anspruch auf Vergütung sämtlicher Kosten, für bereits erbrachte Leistungen und nicht stornierbare Reisekosten entfällt auch dann nicht, wenn die Feierlichkeit bzw. Veranstaltung nicht fristgerecht oder gar nicht stattfindet. Vorausgesetzt, Britta Pauli hat die Gründe für den Ausfall der Veranstaltung nicht zu verantworten.

​​Nichtzahlung

Die Auftraggeberin verpflichtet sich, alles erdenklich Mögliche zu unternehmen, dass die Rede zum vereinbarten Zeitpunkt stattfinden kann. Bei Nichtzahlung bzw. nicht fristgerechter Zahlung behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, den Vertrag fristlos zu kündigen.

​​Rücktritts- und Kündigungsrecht des Auftraggebers

Die Auftraggeber können von ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen. Der Rücktritt hat in schriftlicher Form zu erfolgen (per Post, Fax, E-Mail). Im Falle eines Rücktritts kann die Auftragnehmerin Ausfallkosten berechnen, wie folgt:

  • Bis 4 Monate vor dem Veranstaltungstermin: 33 % des vereinbarten Komplett-Honorars
  • Bis 3 Monate vor dem Veranstaltungstermin: 50 % des vereinbarten Komplett-Honorars
  • Weniger als 3 Monate vor dem Veranstaltungstermin: 80 % des vereinbarten Komplett-Honorars

Nichterbringung der Leistung

Ist die Auftragnehmerin aus wichtigem Grund (z.B. höhere Gewalt, Krankheit, Unfall, familiärer Todesfall etc.) nicht in der Lage, die vereinbarten Vertragsleistungen fristgerecht zu erfüllen, so entfallen die Ansprüche aus dem Vertrag. Bereits geleistete Anzahlungen werden zurückerstattet. Kann die Auftragnehmerin einen geeigneten Ersatz stellen, entfällt die Rückerstattung der geleisteten Anzahlung.

Bedingungen für die Durchführung der Freien Rede

a) Der Auftragnehmerin sowie deren evtl. notwendigen Erfüllungsgehilfen wird während der Veranstaltung bzw. Zeremonie sowie in der Zeit der Vorbereitungen vor Ort ein geeigneter Wetterschutz (gegen Regen und direkte Sonneneinstrahlung) zur Verfügung gestellt. Nur so kann ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden.
Fehlt der Wetterschutz, kann die Auftragnehmerin die Durchführung der Zeremonie verweigern bzw. müssen von den Auftraggebern ggf. Einschränkungen hingenommen werden. Eine komplette oder anteilige Rückerstattung der Vergütung steht den Auftraggebern in diesem Falle nicht zu.

Für Schäden, die durch unzureichende Aufbau- und Betriebsbedingungen entstehen, haften die Auftraggeber.

b) Ebenso ist das von der Auftragnehmerin und deren evtl. notwendigen Erfüllungsgehilfen mitgebrachte technische Equipment vor Witterungseinflüssen zu schützen. Hierzu gehören bspw. Regen oder Spritzwasser, direkte Sonneneinstrahlung, starker Staub etc. Schäden am Equipment, die durch fehlenden Wetterschutz entstanden sind, können den Auftraggebern von der Auftragnehmerin in Rechnung gestellt werden.

Gewährleistung

a) Die Auftraggeber tragen die alleinige Verantwortung für die Richtigkeit ihrer Angaben.
b) Für Verspätungen der Auftragnehmerin, die diese nicht zu verantworten hat (z.B. durch Stau, Autounfall oder -panne, widrige Witterung o.ä.) ist die Auftragnehmerin nicht haftbar zu machen.
c) Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers – unabhängig des Rechtsgrunds – sind ausgeschlossen.

​Haftung

Schadensersatzansprüche der Auftraggeber sind ausgeschlossen, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Der vorstehende Haftungsausschluss gilt auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Auftragnehmerin, sofern die Auftraggeber Ansprüche gegen diese geltend machen.

Von dem Haftungsausschluss ausgenommen sind Schadensersatzansprüche aufgrund einer Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit und Schadensersatzansprüche aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig sind. Von dem Haftungsausschluss ebenfalls ausgenommen ist die Haftung für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Auftragnehmerin, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

Hat die Auftragnehmerin zur Realisierung eines Vorhabens im Vorfeld  Bedenken geäußert, so haftet sie nicht für aus diesem Vorhaben entstandene Schäden.
Für Fremdleistungen, die vermittelt wurden, ist eine Haftung durch die Auftragnehmerin ebenfalls ausgeschlossen.
Ansprüche der Auftraggeber gegenüber Dritten sind direkt gegenüber Dritten geltend zu machen.

Datenschutz

Alle persönlichen Daten und Informationen, die nicht zur Weiterleitung an Dritte bestimmt sind, werden von der Auftragnehmerin absolut vertraulich behandelt.

Urheberrecht

a) Die Auftraggeber stellen die Auftragnehmerin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, wenn diese auf Urheberrechts-, Datenschutz- und Wettbewerbsverletzungen beruhen. Dies gilt ebenso für inhaltliche Fehler in den für die Veröffentlichung überlassenen Informationen sowie bei Verstoß gegen gesetzliche Verbote.
b) Bild- und Tonmitschnitte der Zeremonie bzw. Veranstatlung dürfen von den Auftraggebern ausschließlich für private Zwecke angefertigt und genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung, Verfremdung, Veröffentlichung oder Weitergabe an Dritte, ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Auftragnehmerin untersagt. Dies gilt auch für den Text der Ansprache, sofern dieser den Auftraggebern von der Auftragnehmerin überlassen wird.
Die Auftragnehmerin behält sich vor, bei Zuwiderhandlung Schadenersatzansprüche geltend zu machen.
c) Die Webseite der Auftragnehmerin und alle, auf ihr erscheinenden, Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Insbesondere ist damit die Veröffentlichung, Vervielfältigung, Wiedergabe, Nachbildung, Übertragung oder Verbreitung der Inhalte in der Öffentlichkeit, elektronischen oder Printmedien sowie eine kommerzielle Nutzung untersagt.

Anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Verweisungsnormen des Internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts (CISG).


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